im Blickfeld: Segel-Blog Norwegen 2018


Logbuch Etappe 14 Vesterålen und Lofoten

von Harstad nach Anker Bliksvær 

(20.07.2018 - 28.07.2018), Anzahl Tageseinträge: 9


Velofahren an der Westküste von Andøya

20.07.2018 Harstad - Risøyhamn, 26 sm.
Wetter: am Morgen bedeckt und ohne Wind, später NE2 und auch Sonne, am Abend E4, sonnig.

Velotour auf Andøya

Punktlich um 14 Uhr erreichten wir den Hafen Risøyhamn, genau zum Zeitpunkt, wo der Strom kenterte, wir mussten noch nicht gegen den Strom fahren. Die ersten zwei Stunden mussten wir motoren, im Grøtøysund hatte es absolut keinen Wind. Dann aber konnten wir mit 5-7kn Wind segeln, am Schluss hatten wir im Hafen 12 kn.
Der Gästeplatz ist nicht optimal, der Wind und vor allem die Wellen kommen direkt auf das Boot zu. Aber für eine Nacht nehmen wir das in Kauf, der Wind sollte nachts abnehmen.
Nach dem Mittagessen und dem Besuch im Laden beschlossen wir, mit dem Velo eine Rundtour auf der Insel Andøy zu machen. Nun, bis wir nach 4 Stunden zurückkamen, waren wir gegen 60 km gefahren. Aber wir genossen es, uns wieder einmal intensiver zu bewegen, und vor allem in dieser phantastischen Natur war das ein schönes Erlebnis. Wir fuhren zuerst über flaches Gelände nach Bø i Andøy und dann der steilen Westküste entlang bis Nordmela. Unterwegs bewunderten wir an der Raststätte Børvågen die besondere Architektur des WCs. Innen sind Spiegelwände und mit Meersicht, vom Boden bis zur Decke, dabei kann nur hinaus- aber nicht von aussen hineingeschaut werden. Von Nordmela ging es dann auf einer praktisch verkehrsfreien Strasse quer durch die Insel über kleine Pässe und an mehreren Seen entlang nach Å (ja, diese Ortschaft heisst hier auch so). Von hier erreichten wir dann Risøyhamn wieder, allerdings auf der Hauptstrasse, dafür mit Rückenwind.


Wieder einmal überholt uns ein Schiff der Hurtigrute in Norwegen, kurz vor Sortland

21.07.2018 Risøyhamn - Sortland, 31 sm.
Wetter: am Morgen zuerst bedeckt und N2-3, später sonnig, am Nachmittag SW bis 7 und etwas Regen, am Abend wieder schön und N1-2.

Gewitterfront

So wie die obige Wetterbeschreibung war auch unser Reisetag. Zuerst langsames Segeln mit achterlichem Wind, dann wurde der N-Wind immer etwas stärker und wir freuten uns auf einen schönen Tag. Aber schon vor der Sortlandbrücke mussten wir auf Motor umstellen, um weiterzukommen, der Wind schlief ein. Ausserhalb Sortlands kam der Nordwind wieder in einer segelbaren Stärke, aber bald wurde der immer schwächer und dann plötzlich durch einen SW abgelöst. Dieser wurde schnell stärker, am Schluss zeigte der Windmesser 28 kn Wind an, wir kamen fast nicht nach mit Segelreffen. Dieser Starkwind war nicht prognostiziert, aber wie die Wetterentwicklung um uns herum aussah, erwarteten wir noch längere Zeit diesen Wind, vor allem weil es auch noch zu regnen anfing. So drehten wir ab, und fuhren nur mit gereffter Genua zurück nach Sortland.
Vor dem Bootshafen hatte es dann keinen Wind mehr, es regnete nur noch etwas, die grauen und schwarzen Wolken hatten sich aufgelöst und es sah nicht mehr nach Wetterumschwung aus; wir hatten einfach ein lokales Gewitter ohne Blitz und Donner erlebt. Trotzdem blieben wir nun in Sortland, vertäuten das Schiff, begrüssten die Besatzung der Carotina, die wir hier wieder einmal mehr trafen, und machten unseren Spaziergang zum Laden und in die Stadt. Dabei wurde es immer wärmer und die Sonne brannte herunter.
Die Stadt war wie ausgestorben, Samstagnachmittag nach 16 Uhr war definitiv nichts mehr los, alle Läden geschlossen, und morgen Sonntag wird es ebenso sein. Die Stadt ist nicht sehr gross (ca. 5000 Einwohner), hat aber eine wichtige Zentrumsfunktion hier in Vesterålen. So hat es hier mehrere Einkaufszentren und sehr viel Industrie- und Lagerbauten und eben den Hafen bzw. eine sehr lange Pier, wo auch die Hurtigrute hält. Auch die Küstenwache von Nordnorwegen hat hier ihren Stützpunkt.


Beim Hurtigrutemuseum in Stokmarknes steht auch dieses alte Hurtigruteschiff «Finnmarken» an Land zur Besichtigung

22.07.2018 Sortland - Stokmarknes, 21 sm.
Wetter: in der Nacht noch Regen, sonst leicht bewölkt, SE – SW2.

Langsames gleiten nach Süden

Heute kämpften wir wieder mit dem Wind, jeden Hauch wollten wir einfangen, um langsam den Sortlandsund nach SW zu kreuzen. Der Strom unterstützte uns gar nicht, der Wendewinkel war anfangs etwa 120°. Für die 21 Meilen benötigten wir 6 Stunden, zu Fuss auf der Strasse entlang des Sunds wären wir früher hier angekommen. Aber immerhin, der Gästesteg in Stokmarknes war frei.
Wir machten noch vor dem Nachtessen einen Spaziergang durch das Städtchen, das immer noch eine wichtige Bedeutung hat als wirtschaftliches Zentrum. Hier ist der Hauptsitz der Hurtigrute und ein Museum über Hurtigrute. Vor dem Museum steht ein altes Hurtigruteschiff aufgebockt. Das Museum ist natürlich am Sonntagabend nicht geöffnet.
Es hatte erstaunlich viele Leute hier. Einerseits gab es im Hurtigrute-Haus ein Kino, das offensichtlich beliebt war, es standen sehr viele Leute an. Und die Jugendlichen (vor allem die Buben) fegten im Hafen herum und sprangen sogar von der Pier ins Wasser (aktuell 15°C).


Vor der Brücke von Stokmarknes, Blick in die Berge von Vesterålen und zum dramatischen Wettergeschehen

23.07.2018 Stokmarknes - Anker Stokmarknes, 15 sm.
Wetter: am Morgen noch Regen, später stark bewölkt, wenige Sonnenstrahlen, am Nachmittag SE und S5-6, später SE1-2.

Ankern statt ankern

Die Fähre, die nachts an der Pier nebenan stand, fuhr um 6.15 Uhr ab. Wir konnten uns nochmals umdrehen. Nach dem Regen und dem Spaziergang durchs Städtchen beschlossen wir, am Nachmittag zum Eingang des Raftsunds zu segeln und dort zu ankern. Vom angesagten Wind her sollte das prima gehen.
Aber der Wind hielt sich wieder mal nicht an die Vorhersage, er war markant stärker, bis 25 Knoten und nicht von SW, sondern von S und SE. Wir segelten hart am Wind, refften immer mehr, und kurz vor den Inseln beim Raftsund und nahe bei der Ankerbucht entschlossen wir uns umzukehren. Die Böen würden offensichtlich auch von den steilen Bergen als Fallböen in die vorgesehene kleine Ankerbucht brausen, und so segeln zu müssen war auch kein Vergnügen. Auch waren die Wellen unmöglich: Strom gegen Wind!!
Wir segelten zurück nach Stokmarknes, der Wind wurde immer sanfter, und ankerten dafür in der Bucht östlich der Brücke und genossen den friedlichen und ruhigen Abend, während Regina um den Anker schwojte.


Wir fahren entlang der Felswand im Trollfjord (Vesterålen/Lofoten)

24.07.2018 Anker Stokmarknes - Skrova, 37 sm.
Wetter: am Morgen leicht bewölkt, später bedeckt, kein Wind.

Allein im Trollfjord

Eine solch lange Motorbootfahrt versuchen wir üblicherweise zu vermeiden, aber die Wind-Aussichten für Stokmarknes sahen sehr schlecht aus, weiterhin kein Wind. Auf der anderen Seite der Lofoten scheint es nächstens etwas mehr Wind und etwas mehr Sonne zu geben.
Um 4 Uhr läutete der Wecker, 20 Minuten später wurde der Anker gehoben. Die gestrige Segelstrecke mussten wir heute ohne Wind mit Motor zurücklegen, auch auf dem Rest der Reise blieb der Motor an. Aber immerhin hatten wir ein super Sightseeing.
Zuerst fuhren wir durch den Raftsund, auf beiden Seiten hohe Berge, teils mit Gletscher, dem Wasser entlang einige wenige Häuser und viele Wälder. Und mit dem Gezeitenstrom von bis 4 kn kamen wir schnell vorwärts (deshalb auch das frühe Losfahren).
Anschliessend konnten wir bei Sonnenschein in den Trollfjord, eines der bekanntesten Touristenhighlights, einfahren und die eindrucksvollen fast senkrechten Felswände bewundern. Zuhinterst im Trollfjord hatte es ein Haus des Norwegischen Elektrizitätswerks mit einem kurzen Schwimmsteg und mit Wifi! Und als einzige Menschen weit und breit eine Gruppe Kanuten, die dort gezeltet hatten und grad am Aufstehen waren. Hier fährt sonst auch die Hurtigrute hinein und macht eine touristische Wende ganz hinten im Fjord, und auch sonst hatten es alle Adventure-Unternehmen in ihrem Programm.
In der Fortsetzung des Raftsunds fuhren wir auf der Ostseite der beiden Inseln Store und Lille Molle zur Insel Skrova, in der Hoffnung, wenigstens noch etwas Ostwind zu erwischen. Leider musste der Motor weiterarbeiten bis zum Festmachen am Gästeplatz in Skrova.
Skrova besteht aus einer grösseren Insel mit Berg (und dem geschützten Hafen und der Siedlung) und vielen kleineren Inselchen und ragt weit in den Vestfjord hinaus. Die Insel ist deshalb auch ein berühmter Fischerhafen und war früher eine Walfängerstation. Heute hat es viele Rorbuer, d.h. Fischerhäuschen am Ufer, die im Sommer als Ferienwohnung vermietet werden. Der Ort ist erstaunlich gross, hat einen Laden und Restaurant und Hotel und vor allem auch direkte Fähren nach Svolvær, Skutvik und bis Bodø. Und es gibt hier offensichtlich auch einen Kunstbetrieb, an vielen Orten wurden Fotografien ausgestellt.
Wir machten nur einen kurzen Spaziergang durch Skrova. Dabei trafen wir wieder den Norweger mit dem Motorboot «Albertine», der uns bei der Boje im Hasfjord (weit oben im Norden bei Hammerfest) geholfen hatte. Wir bestiegen den Inselberg Skrovafjellet, der mit seinen 281 müM eine wunderbare Aussicht über den Inselarchipel und zur Hauptinselgruppen der Lofoten bot, auch die Berge auf der anderen Seite des Vestfjords, die wir vom nordwärtsfahren schon kennen, waren schön zu sehen.


Eine der Stationen der permanenten Outdoor-Fotoausstellung von Skrova

25.07.2018 Skrova - Skrova, 0 sm.
Wetter: am Morgen grau und Regen, am Nachmittag stark bewölkt, fast kein Wind.

Pause: Warten auf den Wind

Bei diesem Wetter darf man getrost lange in der Koje bleiben. Wir waren froh, dass wir den Inselberg schon gestern bestiegen hatten. Ein Spaziergang gegen Mittag führte uns durchs Dorf und zum kleinen Coop, die Zeit eines grösseren Regenschauers verbrachten wir im Restaurant «Skrova Brygge» mit Internet.
Am Nachmittag tauchte Toni in die Selektion der Bilder von der Nordkapp-Etappe, und nach dem Znacht machten wir nochmals einen Spaziergang. Dieses Mal schauten wir besonders die Outdoor-Fotogalerien an, eine davon war sogar in einem Tunnel.

Links für weitere Informationen:
Skrova Outdoor Photo Spot


Im Fischerhafen von Stamsund hat es eine sehr lange Pier, viele Fischerhütten (Rorbuer), aber wenige Fischerboote

26.07.2018 Skrova - Stamsund Skjærbrygga, 26 sm.
Wetter: schön, SW3-4.

Kreuzfahrt vor den Lofoten

Heute fuhren wir zeitig los. Es hatte schönen Wind, und die Sonne schien. Die Wolken verzogen sich immer mehr in die Berge.
Wir konnten zwar nicht direkt zu unserem Ziel segeln, wir mussten einige Wenden machen. Aber die Landschaft war etwas Besonderes, die hohen wolkenumhüllten Berge der Lofoten vor uns, in weiter Ferne die Wolken vom Festland, über uns blauer Himmel.
Bei einer der Wenden rollten wir kurz die Segel ein und Elisabeth fischte sich einen Seelachs. In Stamsund waren wir nicht das einzige Boot, es hatte aber noch gut Platz am Gästesteg. Nach unserem Spaziergang durchs Dorf (Städtchen? Ca. 1000 Einwohner) sahen wir, dass der Steg nun ganz frei war und wir die einzigen Gäste hier waren.
Neben der Hurtigrutenpier gab es einen sehr grossen Fischerhafen, aber nur sehr wenige Fischerboote. Aber es hatte eine grosse Anzahl Rorbuer (Fischerhütten), die als Ferienwohnung vermietet werden, allerdings schien es uns, dass kaum die Hälfte der Rorbuer vermietet waren, und das in der Hauptsaison. Hier in Stamsund hat es drei Theater und mehrere Galerien, aber alles geschlossen, als wir vorbeispazierten. Aber es gibt einen neuen Coop, allerdings sind die Preise markant höher als auf dem Festland oder in den grossen Ortschaften.
Heute gingen wir seit langem wieder einmal auswärts essen, und vorher hatten wir auch seit langem wieder einmal eine ausgiebige Dusche. Und kühl wurde es nachher, wir sind wohl noch im Land der Mitternachtssonne, diese verschwand aber bereits wieder für mehr als eine Stunde unter dem Horizont.


In Å, dem Museumsdorf mit vielen Rorbuer im Süden der Lofoten

27.07.2018 Stamsund Skjærbrygga - Sørvågen, 27 sm.
Wetter: schön und sehr warm, NE 3, später NE2.

Im Süden der Lofoten in Å

Trotz frühem Aufstehen konnten wir nicht sofort losfahren, das frische Brot im Coop wurde erst gegen 9 Uhr geliefert. Aber das war gerade richtig, denn die Wäsche von gestern war noch nicht richtig trocken, und bei der frühen Sonne und dem leichten Wind trocknete es dann schnell.
Wieder segelten wir langsam – eigentlich viel zu langsam, aber mit der Dünung aus Nord und dem schwachen achterlichen Wind von NE ging es nicht schneller vorwärts – den Lofotenbergen entlang nach Südwesten. Am Nachmittag erreichten wir Sørvågen, einen kleinen Fischerhafen mit Gästesteg im Süden der Lofoten.
Mit dem Velo besuchten wir Å. Dieses Dorf ist die südlichste Ortschaft der Lofoten (abgesehen von den Inseln Værøy und Røst). Vor 27 Jahren verbrachten wir hier unsere Familienferien in einem der Fischerhüttchen. Eigentlich ist es ein Museumsdorf mit sehr vielen Rorbuer und viel Geschichte um die Dorschfischerei im Winter. Seit unserem letzten Besuch vor 10 Jahren hat es noch mehr solche Hütten gegeben und mehrere Restaurants. Den Laden und den Zeltplatz gibt es nicht mehr. Ein grosser Parkplatz für die vielen Touristen ist nun über ein Tunnel erreichbar und die Parkplätze sind nicht mehr im Dorf. Aber es ist heute sehr viel touristischer, wir glauben kaum, dass uns das nochmals gefallen würde, ein Ferienhaus mitten in den Touristenscharen.
Eigentlich wollten wir noch Værøy und Røst besuchen, es liegt so quasi am Weg in den Süden. Aber der längerfristige Wetterbericht führte zu anderen Wegen, denn morgen und übermorgen wird es heiss und es hat Wind, und übermorgen am Abend kommt offensichtlich eine heftige Gewitterzone über diese Gegend, anschliessend gibt es nur noch schwache Winde. Und mit schwachen Winden kommen wir von Røst nicht weg (60-Meilen-Trip). Morgen geht es also bereits wieder Richtung Festland (vielleicht nach Bodø).


ein letzter Blick zurück zu den Lofotenbergen bei Sørvågen

28.07.2018 Sørvågen - Anker Bliksvær, 52 sm.
Wetter: schön, NE4-5.

Schärenankern nach Vestfjordquerung

Wir standen wieder früh auf, weil wir noch wandern wollten. Schon früh war es sehr warm. Um 8.30 Uhr schwitzten wir schon fast, als wir um den See von Sørvågen wanderten. Mehrere kleine Zelte standen am Ufer und es waren auch schon Leute am Schwimmen.
Leider war die Heidelbeersuche nicht so erfolgreich, nur eine einzige Beere war zu finden. Für eine grössere Ernte hätten wir noch mindestens eine Stunde nach dem Trinkwassersee aufsteigen müssen, aber dafür fehlte die Zeit. Wir wollten am späteren Vormittag lossegeln. Bei dem prachtvollen Wetter hätten wir noch eine Woche hier wandern können, es gibt mehrere Berge mit Wanderwegen. Auch wären die südlichen Inseln der Lofoten, Værøy und Røst einen Besuch wert, aber der Wind war heute perfekt, um ans ferne Festland zu kommen und wir mussten die Gelegenheit nutzen. Der Sommer wird bald vorbei sein.
Es wurde ein perfekter Sommersegeltag. Barfuss auf dem Boot mit 4-5 bf Wind und wolkenlosem Blau war das ein Vergnügen. Allerdings war das Meer frisch, und als wir im Schatten der Segel waren, brauchten wir doch einen Faserpelz. Doch in Landnähe auf der anderen Seite des Vestfjords war der Ostwind wieder sehr warm und es duftete nach Kräutern.
Da das Segeln so vergnüglich war, segelten wir gleich 2 Stunden weiter zu einem Ankerplatz in einer der äusseren Schärengruppen, Bliksvær, bereits etwas südlich von Bodø. Die Ankerbucht Vestervågen war traumhaft: nur Felsen rundherum, keine Häuser, kein Mensch. Nun, auch kein Telefonempfang, Navtex ebenfalls nicht, so richtig out. Allerdings sahen wir auch keine Seeadler und keine Robben, die anscheinend hier sein sollten.

 

Das ist der Text in der Fusszeile.