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Portugal 2021, Etappenlog

Logbuch Etappe 1:
Warten, Alternativen, Vorbereitungen, Hinreise

von Zürich nach Lagos Boatyard 

(01.05.2021 - 02.06.2021), Anzahl Tageseinträge: 8

Wegen Covid gab es 2020 kein Segeln. Regina stand über 18 Monate in der Boatyard in Lagos. Im Winter 2020/21 Abklärungen, Entscheiden, Impfen. Und dann Vorbereitungen und noch so viele Berg- und Velotouren wie möglich. Packen, Aufräumen, Covid-Test und zuletzt: die Reise. Da noch kein Zug oder Schlafwagen nach Portugal fuhr, mussten wir für die Hinreise den Flieger nach Faro nehmen. Von dort gings dann mit dem Bus nach Lagos zur Werft.


So haben wir Regina im Oktober 2019 verlassen

Zürich - Zürich, sm.

Wetter: in Lagos ist es frühlingshaft warm.

Regina wartet in der Boatyard in Lagos.

Gerne möchten wir sehen, wie es in Wirklichkeit aussieht. Dieses Bild stammt noch aus 2019.
 
Im Sommer 2020 waren wir - nach dem Lockdown - lokal in den Schweizer Bergen unterwegs, so quasi lokale Berge statt weites Meer. Mit dem untenstehenden Link kommst du zum entsprechenden Bericht und den Bildern.


einige Wintertouren 2020/21 ab Zürich: Biet (1965m), Mattjischhorn (2460m), Stotzig First (2747m), Näbekenfirst (1565m).

Zürich - Zürich, sm.

Wetter: Manchmal war es schön.

Wintertouren in den Bergen um Zürich

Bei schlechtem Wetter oder Lawinengefahr blieben wir zu Hause und genossen unsere nächste Umgebung. Aber bei guten Verhältnissen ergriffen wir die Gelegenheit und machten einige Ski- und Schneeschuhtouren. Auf dem Bild eine Auswahl:
 
links oben: Auf dem Biet (1965m) mit Blick auf den Sihl- und Zürichsee und ganz hinten die Stadt Zürich.
rechts oben: Aufstieg zum Mattjischhorn (2460m).
links unten: Abfahrt nach der Besteigung des Stotzig Firsten (2747m).
rechts unten: Schneeschuhtour Näbekenfirst (1565m) mit Mythen im Hintergrund.


Am Zürichsee unterwegs zum Ausgangspunkt der vierten Etappe der Tour Grenzbereich Stadt Zürich: Cassiopeia-Steg bei Wollishofen.

Zürich - Zürich, sm.

Wetter: nur bei gutem Wetter unterwegs.

Covid-konforme Tour: Im Grenzbereich der Stadt Zürich

Eine expeditionsähnliche Wanderung auf der Grenze der Stadt Zürich in mehreren Etappen.
Die Routenführung ist einfach: Immer so nah wie möglich oder auf der Stadtgrenze. Aber den Weg zu finden war nicht immer einfach, manchmal hatte es keinen Weg oder die Grenze führt quer über einen Acker oder über eine Autobahn.
Nicht nur der "Grenzweg" war faszinierend, sondern auch der Weg von unserem Zuhause zum Start- und vom Endpunkt, der dann später der neue Startpunkt wurde, zurück zur Wohnung. Mit unseren Wanderungen quer durch die Stadt kamen wir an vielen Orten vorbei, die wir nicht kannten und interessant und auch überraschend waren.
Die letzte Etappe war am 15. Mai. Die Etappe vom Zürichsee (u.a. beim Cassiopeia-Steg) über Wollishofen war am 28. März.


Ein Nachbar an der Zahnradstrasse träumt offenbar auch gerne vom Segeln.

Zürich - Zürich, 0 sm.

Wetter: verregneter kühler Mai.

Abklärungen und Planung

Bis zum 20. Mai ist natürlich schon viel gelaufen. Die Entwicklung der Pandemie von Covid-19 hat sich etwas beruhigt, Reisen ist mit Einschränkungen wieder möglich. So kommt das Träumen vom Segeln langsam zu konkreteren Vorstellungen, was man vielleicht machen könnte. Immerhin haben wir beide die Covid-Impfung, d.h. mit der nötigen Vorsicht sollte für uns also das Reisen und Segeln auch möglich sein.


Auf dem Gipfel der Rigi Hochfluh (1698m).

Zürich - Zürich, sm.

Wetter: ausnahmsweise schön und warm.

Bergtour Rigi Hochfluh (1698m)

Letzte Tour in dieser Saison: Wir besteigen den Gipfel Hochfluh der Rigi von Gersau aus über den Kletterweg von Alp Zilistock.
 
Von jetzt an haben wir keine Zeit mehr für Touren, es kommen die letzten Vorbereitungen (z.B. auch dieser Blog) und das Packen für die vorgesehenen 4 Monate auf dem Schiff.


Veloausflug zum Flughafen für den Covid-Test.

Zürich - Zürich, sm.

Wetter: schön und warm.

Covid-Test negativ

Wie es halt aktuell so ist: Das Reisen ist etwas komplizierter als sonst. Portugal will für alle Einreisenden einen negativen Covid-Test. So fuhren wir mit dem Velo zum Flughafen, liessen uns dort den Nasenabstrich machen und fuhren wieder nach Hause, eine schöne kleine Velotour als Unterbrechung für die Arbeiten zu Hause.
Toni bereinigte den PC (Backup) und die Daten und die Datenbank für den Blog dieser Reise. Und wenn man solange weg sein will, muss auch die Wohnung einigermassen aufgeräumt und sauber sein. Wenn wir zurückkommen, wird wieder eine dicke Staubschicht überall liegen.


Abendlicher Spaziergang in der Altstadt / Zentrum von Faro auf einer der Ladenstrassen, in anderen Gassen hatte es viele Restaurants.

Zürich - Faro, sm.

Wetter: schön.

Reise nach Faro

Wir hatten genügend Zeit, um das restliche zu erledigen, was es zu erledigen gibt, wenn man 4 Monate abwesend sein will.
Der Flug war angenehm und wenig spektakulär, allerdings meist mit guter Sicht auf die Landschaft unter uns. Der Landeanflug geschah von Osten übers Meer, und wir sahen die Schaumkronen der Wellen auf dem Meer unter uns und die bekannte Ankerbucht Culatra, wo wir dann auch mal hinsegeln wollen.
Den stündlichen Bus in die Stadt verpassten wir knapp, so mussten wir das Taxi nehmen, dafür bis vor das Hotel. Nach dem Zimmerbezug machten wir noch einen Spaziergang durch das Zentrum von Faro und zum Bahnhof. Es herrschte fröhliches Leben in den autofreien Gassen der Innenstadt, es hatte sehr viele Restaurants, allerdings waren diese noch nicht überfüllt. Die Touristensaison kommt erst noch.


Endlich wieder bei der Regina in Lagos.

Faro - Lagos Boatyard, sm.

Wetter: sonnig und windig.

Tag des Wartens

Zmorge wurde in einer Box aufs Zimmer serviert, wegen Covid (allerdings besser als im Schlafwagen).
Als wir überpünktlich am Bahnhof ankamen, wurde uns gesagt, dass der 9 Uhr Zug ausfalle und der nächste erst am späten Nachmittag fahren werde. So lange wollten wir nicht warten, so gingen wir zum nahen Busbahnhof. Der Bus war aber gerade abgefahren, der nächste fährt in 3 ½ Stunden. Wir machten es uns auf der Terrasse eines Cafés bequem, nahe am Motorboothafen.
Der Bus war dann übervoll und der Chauffeur war fleissig am Organisieren, damit alle Reisende an ihr Ziel kamen. In Lagos angekommen, inzwischen wars Nachmittag, ging die Warterei weiter. Pedro, der für Regina und uns zuständig war, war besetzt und hatte erst nach 1 ½ Stunden Zeit, um uns zur Regina zu führen und eine Leiter ans Boot zu stellen. Die war nicht so bequem wie im Herbst 2019, sondern steil und mit schmalen Sprossen.
Wir waren angenehm überrascht, dass nichts im Innern des Boots verschimmelt war, sondern alles nur ziemlich staubig, aber damit hatten wir gerechnet. Einzig die neue Sprayhood und die neue Kuchenbude hatten Feuchtigkeitsflecken bekommen. Wir fingen gleich an zu räumen, Staub zu saugen und zu putzen.
Spät assen wir im nahen Restaurant «Lota». Der Wind war kühl und stark.


 

Das ist der Text in der Fusszeile.