Südnorwegen 2025 

Südnorwegen 2025

6.9.2025: Im Samsø-Sund, Segeln bei besten Verhältnissen (Bild Toni Baur)
6.9.2025: Im Samsø-Sund, Segeln bei besten Verhältnissen (Bild Toni Baur)

Südnorwegen 2025

Mit unserer "Regina" (eine Hallberg-Rassy HR40) segelten wir diesmal wieder nach Norden. Via Kopenhagen gings in den Skagerrak und entlang der Schwedische Westküste bis nach Norwegen und Oslo. Nach der Umrundung von Südnorwegen und dem Kap Lindesnes segelten wir in den Hardangerfjord für viele Wanderungen und dann weiter nordwärts an Bergen vorbei bis Selje/Malöy. Die Rückreise im Spätsommer führte fast über die selbe Route nach Süden, abschliessend aber durch den Kattegat und die Inselwelt und Sunde von Dänemark.

Wir wollten wettermässig optimal unterwegs zu sein, d.h. möglichst keine (Motor-)Reisen bei Flaute oder Stress bei Starkwind. Beim längeren Warten auf den richtigen Wind entdeckten wir gerne das Land mit Sightseeing, Velotouren und Wander- oder Bergtouren. Und zwischendurch gab es auch eine Ankerübernachtung.

Wie üblich war die Segelreise in mehreren Etappen aufgeteilt, wir hielten diese aber zeitlich und auch vor Ort völlig flexibel.

Kopenhagen,Touristenhotspot Nyhavn

Auf der Hinreise nach Neustadt besuchten wir Hamburg. Nach der Schiffsübernahme segelten wir via Gedser und Klintholm (Klinten von Mön) nach Kopenhagen und schauten uns die Stadt an.

Die Reise von Kopenhagen nach Göteborg dauerte sehr lange, wegen des anhaltenden und starken Nordwinds blieben wir in Helsingör und Helsingborg und etwas später auch in Varberg stecken. Entlang der schwedischen Westküste bis nach Norwegen konnten wir aber bei guten Verhältnissen lange und schöne Etappen segeln. Oslo besuchten wir nicht mit dem Schiff, sondern mit der S-Bahn.

Rund Südnorwegen von Sandefjord bis nach Leirvik war zwar lang, aber sehr abwechslungsreich. Es war eine schöne Segelreise, immer wieder unterbrochen durch einen stürmischen Pausetag mit Warten auf bessere Windverhältnisse. An der SW-Küste war es etwas regnerisch.

Kurz vor dem Gipfel des Berges Såta oberhalb Herand am Hardangerfjord.

Von Leirvik segelten wir in den Hardangerfjord hinein (weg vom stürmischen Nordmeer), besuchten mehrere Gasthäfen und konnten einige Bergtouren, teils bis zum Gletscher Folgefonna hinauf, unternehmen, einige Regentage ermöglichten uns Erholungspausen.

Wir segelten weiter nordwärts von einem Inselarchipel zur nächsten Inselgruppe, mit einigen Bergwanderungen. In Bergen waren wir nur kurz (mit Bergtour auf Ulriken), dafür besuchten wir wunderschöne kleine Gästehafen und Ankerbuchten. Es war sehr warm und eher schwachwindig. Selje wurde unser nördlichster Punkt der Reise, gekrönt mit einer Bergwanderung. Auch die südgehende Reise war warm und windarm, diesmal fuhren wir an Bergen vorbei und besuchten die Inselgruppen südlich davon.

Mit Gästen segelten bzw. motorten wir von Osøyro (südlicher Vorort von Bergen) über Leirvik nach Stavanger, allerdings selten bei optimalem Segelwetter, und einen Sturm mussten wir in Stavanger abwettern. Von Stavanger zum Kap Lindesnes und Mandal gab es immer wieder Unterbrechungen mit Abwettern und einen (wetterbedingten) Besuch von Flekkefjord abseits der üblichen Route.

Von Mandal segelten wir entlang der SE-Küste Norwegens bei unterschiedlichen Windverhältnissen, meist bei gutem Wetter, nach Stavern bei Larvik und querten den Skagerrak nach Schweden. Bei idealen Verhältnissen und schnellen und langen Tagesetappen erreichten wir die Schären von Göteborg.

Ostseepassage, zwischen Marstal und Fehmarn bei über 7kn Fahrt

Von Göteborg zur dänischen Insel Læsø und dann südwärts nach Swendborg, immer wieder mit Pausetagen zum Abwettern oder Abwarten auf den besseren Wind. Am Schluss erreichten wir die Dänische Südsee und die Insel Ærø.

Schnelle Passage von Ærø nach Fehmarn, längeres Warten auf gute Verhältnisse und Abschlusstour nach Neustadt. Auf Fehmarn und in Neustadt machten wir das Schiff für das Winterlager bereit. Nach dem Auswassern kurze Zugsfahrt nach Lübeck, und nach einer Hotelnacht die lange Fahrt nach Hause.

Unterwegs publizierten wir hier auf dieser Homepage fast jeden Tag einen Logeintrag mit Bild, später wird es auch Bilderserien im Album geben. In den Etappen- und vor allem in den Tagesberichten beschreiben wir unsere Reise recht ausführlich, viel Vergnügen beim virtuellen Mitreisen
→ auf der ersten Etappe
oder → bei der Etappenübersicht.

Hier noch einige Kennzahlen: total 2143 Seemeilen, davon 1484 wirklich gesegelt, und 152 Motorbetriebsstunden. Wir waren 152 Tage unterwegs (25.4.-26.9.2025), davon 93 Tage mit nautischem Eintrag im Logbuch.


Route Südnorwegen 2025

unsere Route:

(Mit 'klick' auf die Karte kommst du auf eine interaktive Karte)

Zürich - Hamburg - Neustadt Ancora Marina - Grömitz - Burgtiefe (Fehmarn) - Gedser - Klintholm - Rødvig - Vallensbæk - Flakfortet - Rungsted - Helsingør - Helsingborg - Båstad - Varberg - Donsö (Göteborg) - Skärhamn - Hunnebostrand - Strömstad - Sandefjord - Stavern - Anker Abyfjord - Kragerø - Risør - Anker Åmlandskilen - Lillesand - Kristiansand - Mandal - Rasvåg (Hidra) - Egersund - Tananger - Skudesneshavn - Haugesund - Leirvik - Rosendal - Jondal - Herand - Norheimsund - Sundal - Onarheim - Våge - Bergen - Fedje - Skjerjehamn - Eivindvik - Anker Skifjord, Myklebust - Florø - Måløy - Silje - Anker Bugta Smørhamn - Florø - Anker Alden - Værlandet Hamna - Hardbakke (Solund) - Anker Ramsvika (Hiserøy) - Litlebergen - Kolbeinshamn (Huftarøy) - Bekkjarvik (Selbjørn) - Våge - Osøyro - Leirvik - Haugesund - Helgøysund Marina - Reilstad (Finnøy) - Stavanger Børevigå - Tananger - Egersund - Torsøy Pollen (Lafjord) - Flekkefjord - Farsund - Mandal - Åros Feriesenter - Grimstad - Arendal - Risør - Kragerø - Stavern - Havstenssund - Mollösund - Öckerö Hamn (Göteborg) - Styrsö Sandvik - Læsø Østerby - Læsø Vesterø - Hals - Grenå - Ballen (Samsø) - Kerteminde - Lohals (Langeland) - Svendborg - Marstal (Ærø) - Burgtiefe (Fehmarn) - Neustadt Ancora Marina - Lübeck - Zürich


Einige der Tagesbilder der Segelreise Südnorwegen 2025

Das ist der Text in der Fusszeile.