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Rund England 2023, Log-Übersicht

Logbuch Etappe 17:
Kleiner Belt und Norddeutschland

von Juelsminde nach Sønderborg 

2023-09-08 - 2023-09-21, 14 Tageseinträge, 205 sm.



In der Altstadt von Middelfart.

Juelsminde - Middelfart, 25 sm.

Wetter: am Morgen neblig, bedeckt, ESE2-3, später sonnig mit E1-2, später E3-4, dann SW2, immer warm.

Einfahrt zum Kleinen Belt

Trüb und grau, keine Sicht aufs Ufer, aber immerhin etwas Wind zum Segeln. Aber nach einer Stunde, es war sonnig geworden, reduzierte sich der Wind auf fast nichts mehr. Sehr viel später konnten wir gut eine Stunde mit dem Gennaker langsam segeln. Im Gegenstrom vor Fredericia und Middelfart, beim Eingang zum Kleinen Belt, war es definitiv nicht mehr möglich zu segeln. Eigentlich wollten wir heute weiter fahren als nur bis zur Marina von Middelfart. Aber wir hofften, dass es morgen etwas mehr Wind geben wird. In der Marina hatte es kaum freie Plätze für unsere Grösse, aber einer am Kopfsteg reichte uns.
Mit dem Velo fuhren wir ins Zentrum von Middelfart, schauten uns den Nyhaven (ist sehr voll von Einheimischen) und den Gamle Haven (ist sehr klein und besetzt mit alten traditionellen Booten) an und spazierten durch die alte Innenstadt mit den vielen alten Häusern, und in der modernen Stadt fanden wir noch einen «Kwickly» zum Einkaufen. Die Stadt gefiel uns sehr. Und mit dem Velo ist es nicht sehr weit.


Anker gesetzt in der Sandvik (Kleiner Belt): Wieder einmal ein wunderschöner Sonnenuntergang.

Middelfart - Sandvik Anker, 34 sm.

Wetter: vormittags windstill, sonnig, SSE 2-4.

Kreuzend im Kleinen Belt

Es war Hochbetrieb in der Marina: das vermutlich letzte warme Wochenende in diesem Jahr! Viele Boote aller Art verliessen schon früh den Hafen.
Wir liessen uns Zeit, da es noch windstill war. Es war noch Zeit, um eine Runde in der nahen Badebucht zu schwimmen und die schöne Dusche der Marina zu nutzen (gestern war sie schon zu).
Am Mittag lösten auch wir die Leinen und konnten gleich nach der Hafenausfahrt die Segel setzen. Und dann kreuzten wir den ganzen Tag auf. Anfangs kam Zürisee- oder Ijsselmeerfeeling auf, so viele Boote waren draussen. Später wurden es weniger, trotzdem musste man gut aufpassen, die wenigsten Schiffe hatten hier AIS, damit sie auf dem Kartenplotter sichtbar wären.
Später hatten wir immer Gegenstrom, 1-2 kn, d.h. der Wendewinkel war im Stromgebiet entsprechend gross, vor allem bei wenig Wind.
So wurde der Segeltag wieder lang und Geduld war gefragt. Erst gegen Abend war der Wind so stark und der Gegenstrom abnehmend, dass wir schneller vorankamen.
Mehrmals zeigten sich heute Schweinswale und ein kleiner Seehund schaute uns neugierig mit seinen grossen Augen an.
Unsere geplante Ankerbucht erreichten wir nicht mehr. Auch befürchteten wir, dort viele Boote anzutreffen. Dafür stand in der näheren Bucht nur ein Boot. Bei Sonnenuntergang und absoluter Windstille setzten wir den Anker auf 11m Tiefe mit 45 m Kette.
Es war noch so warm, dass wir draussen bei Kerzenlicht unseren Znacht essen konnten.


In Sønderborg, Blick auf den Südhafen.

Sandvik Anker - Sønderborg, 20 sm.

Wetter: am Morgen neblig und grau, am Nachmittag sonnig und dunstig, NW1-2.

Vom Nebel zur Sonne

Der Wetterbericht versprach am Nachmittag etwas mehr Wind als am Morgen, so blieben wir lange an unserem Ankerplatz und machten Pflege am Boot. Am Mittag fuhren wir los, aber der Wind war so schwach, dass die Genua vom Eigengewicht einfach nur runterhing. Wir versuchten zu segeln, aber bei 2-5 kn Wind läuft nichts. Erst gegen 14 Uhr lichtete sich der Nebel, und wir sahen die vielen Boote, die unterwegs waren, die meisten auch unter Motor wie wir, einige wenige segelten äusserst langsam.
In Sønderborg legten wir am neuen Quai nördlich der Brücke an. Allerdings war der Weg zu den Sanitäranlagen und zum Billet-Automaten sehr weit. Wir verbanden das mit dem Spaziergang zum südlichen Hafen und in die Innenstadt. Wie überall am Sonntagabend war die Innenstadt ziemlich ausgestorben. Die breiten Strassen der Fussgängerzone deuteten aber darauf hin, dass es hier normalerweise mehr Leben hat.


Im Nebel und Dunst und sporadischen Sonnenstrahlen: Segeln in der Flensburger Förde bei Sønderborg.

Sønderborg - Høruphav, 10 sm.

Wetter: beim Start neblig mit SE3, später sonnig und dunstig mit stärkerem SE.

Fliegender Start und Veloquerung

Immer genau um 22 vor Punkt geht in Sønderborg die Strassenbrücke für den Schiffsverkehr auf. Nach dem sehr langen Weg zum WC verpassten wir fast die vorgesehene Öffnung. Im Nu hatten wir das Stromkabel und die Festmacher entfernt, die Manöverleine montiert und den Motor eingeschaltet fürs Eindampfen. Unsere Stegnachbarn staunten, wie schnell das funktionierte. Im Nachhinein merkten wir dann aber, dass wir nicht ganz an alles gedacht hatten. Die Navigation und der Autopilot waren noch nicht an. Und dann mussten noch alle Festmacher aufgeschossen und die Fender von der Reling entfernt werden. Aber wir waren pünktlich bei der Brücke.
Heute wars nicht weit, nach zwei Stunden segeln im Nebel erreichten wir unseren nächsten Hafen und kamen mit einem Rückwärtsmanöver mit Seitenwind an unseren Wunschplatz (d.h. Bug im Wind für die morgigen Gewitter und den Wind für übermorgen, kurzer Weg zum WC).
Nach dem Mittagessen schien die Sonne und es wurde warm. Wir fuhren mit den Velos auf die andere Seite der Insel Als nach Mommark, von wo man sonst über den Kleinen Belt nach Fünen hinüberschauen könnte; heute war es aber neblig und sehr dunstig auf dem Meer. Auf einer anderen Route kamen wir wieder zurück zum Gästehafen. Die Felder waren schon alle abgeerntet, und der Dunst liess die Landschaft sehr herbstlich erscheinen. Aber die Velotour war wiederum sehr schön und zu geniessen, in kurzer Velohose und im T-Shirt auf einsamen Strassen oder auf Velowegen. Nach der Rückkehr musste Elisabeth dringend ins Ostseewasser zum Schwimmen.


Auf dem Wellenbrecher von Høruphav fühlen sich die Wasservögel wohl, man riecht es auch.

Høruphav - Høruphav, 0 sm.

Wetter: meist schön und wenig Wind aus S, am Abend bedeckt, etwas Regen, N-Wind, kühl.

Pausentag

Etwas länger schlafen, gemütlicher langer Kaffee, Einkaufen im SuperBrugsen, so ging der Vormittag schnell vorbei. Nachdem alle Boote am Steg weggefahren waren, verlegten wir Regina in eine etwas günstigere Position zum Ablegen bei dem Wind, den wir morgen erwarten.
Am Nachmittag ging Elisabeth nochmals schwimmen, und Toni suchte eine sinnvolle Route für die nächsten Tage. Einerseits wollen wir nicht gegen den starken Wind segeln, andererseits bei schwachem Wind nicht nur motoren. Also morgen mit dem Nordwind südwärts, übermorgen Pause, anschliessend wieder nordwärts.
Eigentlich ist es spannend, wenn man eine lange Reise durch viele Länder macht: Heute assen wir Reis von Holland, Senf von Frankreich, Käse (Cheddar) von Irland, Guetsli von Holland und England, Tomatenpüree von den Orkney, Apfelmus von Norwegen, Salat, Gemüse und Brot lokal aus Dänemark, und die Ovo aus der Schweiz.


In den Gassen der Altstadt von Eckernförde: der überraschende Besuch.

Høruphav - Eckernförde, 38 sm.

Wetter: zuerst NW2-3, später NW4-5, bedeckt, erst am Abend etwas Sonne und weniger Wind.

Guter Segeltag und überraschender Besuch

So tief wie möglich segelten wir vor dem Wind nach Süden, zuerst schwachwindig, später immer sportlicher, bei den 20kn-Böen machten wir dann das zweite Reff ins Grosssegel. Nach der Halse vor Maasholm wurde es noch schneller, mit häufig zwischen 7 und 8 kn Fahrt erreichten wir die Förde von Eckernförde. Später wurde der Wind wieder schwach und wir waren etwas untertakelt, aber für das Hafenmanöver war das ganz ok. Und kaum festgemacht schien dann auch die Sonne.
Beim Hafenmeister angemeldet und im Internet verbunden erfuhren wir, dass Like, die Schwester von Elisabeth, auch nach Eckernförde kommt, und etwas später beim Spaziergang durch die Hafenanlage war sie auch schon da. So gab es den ganzen Abend viel zu beschwatzen.


Alte Fassade in Eckernförde gerade neben der Kirche aus dem 13. Jahrhundert. Hier sind zwei Segelschiffe versteckt.

Eckernförde - Eckernförde, 0 sm.

Wetter: schwache Winde aus NW und S, sonnig.

Pausentag und Stadtwanderung

Nach dem Frühstück in der Kuchenbude verabschiedete sich unser Besuch schon wieder.
Wir spazierten bis zum Mittag durch das pulsierende Städtchen. Alle Geschäfte waren offen und einige Warenangebote standen vor den Läden. Auch ein Marktstand mit Obst und Gemüse war aufgebaut.
Heute war es kühler, der flache Strand lockte nicht zum Schwimmen.
Der Pausetag wurde für einige Boots- und Computerarbeiten genutzt.


Damp, das Retorten-Seebad mit der Marina vor uns.

Eckernförde - Damp, 13 sm.

Wetter: sonnig, SE2-3.

Durchgeschaukelt im Retorten-Seebad

Wir bemühten uns, früh abzulegen. Der Wind war so schwach, dass wir unterwegs beschlossen, nach Damp statt Marstal zu segeln. Schon am Mittag waren wir da und mussten warten, um an die Tankstelle zu kommen. Dort konnten wir den Tank wieder füllen (nicht gerade billig!!). Im letzten Hafen gab es keine Tankstelle.
Leider konnten die hilfsbereiten Hafenmeister uns keinen guten Platz anbieten. Der Gästesteg im Vorhafen ist sturmgeschädigt und baufällig und gesperrt. Wir wollten längs an den ganz leeren Steg daneben, auch im Vorhafen, aber auch das war ungünstig. So ging es Bug voran, das Heck am Pfosten festgemacht, wie es hier üblich ist. Um an Land zu kommen, müssen wir über den Bugkorb und Anker auf den Steg springen (zum Glück haben wir keine Nichtsegler an Bord).
Damp ist ein hässlicher, aus dem Boden gestampfter Sateliten-Ferienbadeort. Der Sandstrand ist gross und wunderschön, die Hochhäuser weniger.
Am Abend war der Steg voll. Die Boote im Vorhafen tanzten Rocknroll, was nicht so angenehm war, denn der Wind hatte stark aufgefrischt und die Wellen kamen direkt in den Hafen, Regina stampfte bei den achterlichen Wellen. Zum Glück ist hier keiner seekrankanfällig bei diesem Geschaukel.


Fåborg in Süd-Fünen

Damp - Fåborg, 32 sm.

Wetter: sonnig, SE3-4 (5).

Schöner Segeltag nach Süd-Fünen

Wir legten früh ab. Zwischen den Pfosten wieder wegzukommen war herausfordernd mit dem Seitenwind, aber es ging problemlos.
Es wurde ein schöner Segeltag mit genug Wind und vielen Wochenendseglern, vielleicht war es auch eine Regatta.
Am Funk hörten wir, dass ein Boot in einem Fischernetz hing. Es war in der Schlei passiert. Ein anderes Boot konnte aber helfen und die Seenotrettung Bremen musste nicht ausrücken. Am frühen Nachmittag kamen wir schon nach Fåborg. Wieder mussten wir zwischen die Pfosten, wieder mit Seitenwind. Allerdings hatten wir keine direkten Nachbarn, so war es nicht so schlimm, dass wir nicht gleich so elegant am richtigen Platz standen.
Das Städtchen hat viele alte, gut gepflegte, hübsche Häuser. Die Geschäfte waren schon zu, aber viele Leute sassen draussen und genossen einen der letzten Sommertage.
Zurück auf dem Boot machten wir uns gleich an die Arbeit: Deckspflege und Fenderleinen auswechseln. Obwohl es windstill wurde und draussen noch nicht kalt war, verzogen wir uns in den Salon, denn es wird jeden Tag früher dunkel.


Wunderschönes Segeln im Kleinen Belt zwischen Fåborg und Høruphav, allerdings nicht allein.

Fåborg - Høruphav, 27 sm.

Wetter: zuerst ESE2, später ESE3 und am Schluss ESE5, aber immer sonnig.

Schönes Segeln vor dem Sturm

Wieder früh los, denn der Wind sollte immer stärker werden. Doch anfangs ging es recht langsam um die Inseln der dänischen Südsee. Doch allein waren wir hier nicht! Mindestens 40 andere Segelboote konnten wir zählen. Sonntag und schönes Wetter, da kommen alle aufs Meer. Und da waren einige Boote schneller als wir, wahrscheinlich voll ausgerüstet für die regelmässigen Vereinsregatten. Der Wind legte zu und kurz vor dem Hafen musste noch ein Reff ins Vorsegel, das Gross konnte anschliessend gleich ganz weggerollt werden.
Wir fanden einen guten Platz im Hafen, nicht am Aussensteg wie beim letzten Mal hier, sondern längs in der Hafenmitte. Ein Pfostenplatz lockte uns nicht bei dem starken Seitenwind. Und dann füllte sich der Hafen! Wir konnten Hafenkino sehen, teilweise erschreckend!
Am Abend regnete es und der Wind legte noch zu gemäss der im Funk angekündigten Sturmwarnung für diese Nacht.


Elisabeth findet Brombeeren am Gendarm-Sti, dem Wanderweg zwischen Høruphav und Sønderborg.

Høruphav - Høruphav, 0 sm.

Wetter: in der Nacht und am Morgen stürmischer SW, am Nachmittag etwas sanfter, am Abend Gewitter und heftiger Regen, stürmische SW-Winde.

Waldspaziergang

Bis gegen Mittag verliessen fast alle Passanten-Schiffe den Hafen, gegen Abend kamen dann wieder 2-3 Schiffe. Wir machten es uns sehr gemütlich im Schiff. Vor dem Mittag spazierten wir auf dem Gendarmsti, einem Wanderweg bzw. früheren Grenzschutzpfad, entlang der Küste Richtung Sønderborg. Auf dem Rückweg wählten wir die Variante durch den Wald mit weniger Wind und kamen an reifen Brombeeren vorbei.
Elisabeth konnte es nicht lassen und ging am Nachmittag nochmals zu den Brombeeren, diesmal aber mit Gefässen. Nach ihrem (wahrscheinlich letzten) Bad in der Ostsee bzw. nach dem Znacht kochte sie die Beeren zu Konfitüre, den Rest gibts morgen zum Dessert.
Am Abend kam dann der Regen und der Starkwind, im Seewetterbericht schreiben sie von Sturm der Stärke 8bft in der Nordsee und Skagerrak, der morgen den ganzen Tag anhalten soll. Zuhause in der Schweiz regnet und gewittert es ebenfalls, es ist die gleiche Front vom grossen Tief bei Island.


Im Hafen von Høruphav stehen die Boote schräg in der Landschaft, zumindest beim heutigen Wind.

Høruphav - Høruphav, 0 sm.

Wetter: ganzer Tag Sturm mit über 38kn mit einzelnen Regengüssen.

Schräges Abwettern

Den ganzen Tag pfiff der Wind durch den Hafen, die Masten aller Schiffe, die quer zum Wind lagen, standen schräg zum grauen Himmel. Auch die Regina war permanent nach backbord geneigt, je nach Windstärke mehr oder weniger, bei Böen ruckartig. Am Morgen wurden noch die Festmacher ergänzt, zumindest davonfliegen kann Regina nicht.
Aber ein anderes Problem stellten wir fest: Der Wasserstand verminderte sich im Laufe des Tages immer mehr, der starke Wind trieb das Wasser nach Osten aus der Flensburger Bucht hinaus, die Stege standen fast einen Meter höher oben als üblich und wir hatten nur noch 10-20 cm Wasser unter dem Kiel.
Dazu war es laut, wenn der stürmische Wind mit über 38 Knoten durch den Hafen braust, dann singen und pfeifen alle Riggs der Segelschiffe und es klappert und dröhnt im ganzen Hafen (und auch im Schiff ist es nicht zu überhören).


Bei der Christbaumplantage zwischen Augustenborg und Høruphav.

Høruphav - Høruphav, 0 sm.

Wetter: am Morgen noch starkwindig, später etwas sanfter mit etwas Sonne.

Fahrt zu den Christbäumen

Der Morgen war immer noch garstig, gegen Mittag hatte der Wind nicht mehr Sturmstärke, pfiff aber immer noch in den Riggs und liess Regina schaukeln.
Am späten Nachmittag fuhren wir übers Land mit den Velos nach Augustenborg, auf dem Land ist der Wind noch etwas weniger stark. Das Dörfchen hat eine grosse Werft und Marina und einen riesigen Getreidesilo, ist aber sonst eher langweilig, mit Ausnahme des Schlosses, dessen Häuser einen Teil des Dorfes umfassen.
Unterwegs kamen wir an einer riesigen Christbaumplantage vorbei, wo es Felder in jeder Grösse von Nordmanntannen hatte. Die erntereifen Bäume waren alle schon etikettiert.
Bei der Rückkehr konnten wir feststellen, dass das Wasser im Hafen wieder auf dem normalen Niveau war, aus dem Küchenfenster kann man über den Steg schauen, nicht wie vorher, wo der Blick unter dem Steg hindurch zu den Schiffen auf der anderen Seite ging.


Der Stadthafen von Sønderborg.

Høruphav - Sønderborg, 6 sm.

Wetter: S5-2, sonnig.

Kleiner Törn für Hafenwechsel

In der Nacht hatte es nochmals stärkeren Wind, der bis weit in den Nachmittag blies, um dann langsam schwächer zu werden. Gleich nach dem Morgenkaffee lösten wir die Leinen und konnten gleich hinter den Hafenmolen unsere Segel setzen, vorsichtigerweise im Reff2, denn es hatte immer noch Böen mit über 16kn. Das Segeln war gemütlich, vor der Hafenbucht von Sønderborg nur noch mit der Genua. Im alten Stadthafen zwischen Schloss und Brücke hatte es noch viele leere Plätze am Quai. Zuerst legten wir in der Nähe des Hafengebäudes an, hier hatte es aber Schwell, so verlegten wir nach dem Lunch das Schiff weiter nach innen bzw. näher zum Schloss, wo es etwas angenehmer war.
Elisabeth fand die Waschmaschine, so gab es noch zwei volle Ladungen. In der Zwischenzeit machten wir einen Spaziergang durch die Innenstadt und duschten mal mitten am Nachmittag. Toni musste am Abend noch das Landkabel reparieren. Die Nachbarn hatten Strom, nur wir nicht. Doch bis zum Kochen funktionierte alles wieder.


 

Das ist der Text in der Fusszeile.